Tabak verdampfen statt verbrennen – ja, du hast richtig gelesen: echter Tabak, kein Liquid.
Ich war jahrelang ein Hardcore-Raucher. Täglich fast 2 Schachteln, manchmal mehr. Morgens die erste Zigarette zum Kaffee, abends die letzte vorm Schlafengehen – und dazwischen gefühlt ständig eine am Glimmen. Kurz gesagt: Ich war ein wandelnder Aschenbecher.

Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, wie mich das fertig macht. Atem wie ein rostiges Ofenrohr, Klamotten, die nach Rauch stinken, Kondition gleich null. Ganz aufhören wollte ich trotzdem nicht – der Griff zur Zigarette war für mich einfach zu fest im Alltag verankert.
Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Klar, ich habe auch die ganzen E-Zigaretten (z. B. bei Dampfqueen Burgdorf) mit Glühdraht und ihren künstlichen Geschmäckern ausprobiert – von Vanille bis Cola war alles dabei. Aber ehrlich gesagt war das für mich nichts: Es fühlte sich einfach nur nach Chemie an. Auch mit dem Abfüllen von Nikotin konnte ich mich nie anfreunden.
Nach unzähligen Fehlversuchen habe ich dann endlich das Richtige gefunden: den Vaporizer.
Mein Geräte-Marathon
Ich bin ein Tüftler und Neugieriger – also habe ich nicht nur ein oder zwei Geräte ausprobiert, sondern locker 50 Stück getestet. Kleine, grosse, teure, billige, komplizierte und ganz einfache Modelle.
Und weisst du was? Am Ende hat sich einer klar durchgesetzt: der Boundless CFX V2. Robust, simpel zu bedienen, richtig guter Dampf – und mittlerweile sogar in einer Version mit USB-C Anschluss. Einmal vollgeladen reicht er bei mir für etwa acht Sessions, bevor der Akku schlappmacht. Genau das, was ich gesucht habe. (Dampfen und gleichzeitig laden funktioniert)

Der harte Umstieg
Ich will ehrlich sein: Der Wechsel ist kein Spaziergang. Der Zug am Vaporizer fühlt sich am Anfang an wie Alpenluft – viel leichter als die gewohnte Zigarette.
Mein Tipp: Mach’s konsequent. Am besten einen Tag so wenig rauchen wie möglich, bis du fast schon Entzugserscheinungen spürst – und dann nur noch den Vaporizer benutzen. Die ersten ein, zwei Tage heisst es: durchhalten und nur am Gerät rumnuggeln. Danach ist die Sache gegessen und dein Körper hat sich umgestellt.
Aber Achtung: Wenn du zwischendurch wieder eine normale Zigarette rauchst, setzt du dich quasi wieder auf null zurück. Das war bei mir die grösste Lektion.
Rauch-Rituale behalten
Das eigentliche Problem ist ja oft nicht nur das Nikotin, sondern das Ritual. Die Pause mit Kollegen, die kurze Auszeit zwischendurch.
Mein Trick: Ich habe meine Rituale behalten – aber einfach den Vaporizer mitgenommen. Damit blieb der soziale Teil erhalten, und mein Kopf hat die Umstellung viel schneller akzeptiert.
Mein Fazit nach 8 Jahren
Ob der Vaporizer jetzt wirklich „gesund“ ist, sei mal dahingestellt. Für mich ist er aber die deutlich bessere Alternative. Meine Lunge fühlt sich frei an, ich rieche nicht mehr nach Rauch und habe wieder mehr Energie.
Der Weg war nicht superleicht, aber absolut machbar. Heute frage ich mich, warum ich so lange gezögert habe. Der Boundless CFX V2 hat mir den Ausstieg aus der stinkenden Zigarettenwelt ermöglicht – und das Alpenluft-Feeling gleich mitgeliefert.
Zubehör und Ersatzteile für den CFX
Persönliche Tipps
Meine persönlichen Tipps
Beim Tabak bin ich extrem wählerisch geworden. In der Schweiz habe ich bis jetzt nur einen einzigen Tabak gefunden, der wirklich taugt: American Spirit. Der ist der Einzige ohne diese komischen Parfüm-Aromen. Bei den anderen Sorten musste ich ehrlich fast kotzen – geht gar nicht.

Vor dem ersten Gebrauch, Tabak einfüllen und wenn die Temperatur (220 Grad) erreicht ist, das Mundstück aufsetzen und von unten leicht in Luftöffnung blasen, so dass der Dampf aus dem Mundstück kommt. Dies mit 1-3 Ladungen immer wieder machen um den Fabrikgeschmack, der echt hässlich ist zu verlieren.
Zum Reinigen vom Vaporizer habe ich meinen eigenen kleinen Hack: warmes Wasser und eine alte Zahnbürste. Einfach, günstig und funktioniert perfekt. Da brauchst du keine teuren Spezialbürsten oder Chemieprodukte.
Und weil ich auch beim Abfall keine halben Sachen mache, habe ich mir sogar einen Tabakabfall gebastelt: ein 3D-gedruckter Aufsatz für eine leere Tabakdose. Richtig praktisch, weil alles sauber drin bleibt. Fürs Auto habe ich sogar noch eine kleine Version gebaut, die genau in den Becherhalter passt. (einfach anfragen falls jemand den möchte)
